· 

Leonie

Meine Geburt

Aufgrund der vielen negativen Erzählungen, welche man überall hört, hatte ich schon großen Respekt vor der Geburt. Meine Schwangerschaft war jedoch sehr locker und positiv, meine Ängste hatten sich alle widerlegt und daher ging ich auch ganz entspannt auf den großen Tag zu. Ich spürte schon am Vortag, dass es wohl bald losgehen würde und dann am Abend bekam ich auch die ersten Wehen. Kurz vor Mitternacht hatte ich einen Fruchtblasensprung, woraufhin wir in aller Ruhe alles zusammenpackten und ins Krankenhaus fuhren. Es war einiges dort los und mein Muttermund öffnete sich ja noch nicht, darum wurden wir ein wenig alleingelassen. Die Wehen die ich hatte, empfand ich nicht gerade als angenehm, jedoch sagte man mir, dass diese noch nicht als Wehen bezeichnet werden, weil sich ja noch nichts tat bei mir. Herumspazieren war für mich feiner als das Liegen während ich am Wehenschreiber hing. Um halb vier öffnete sich dann bei mir auch der Muttermund, da war ich aber auch schon ziemlich müde, da die Nachtruhe ja bis dahin schon komplett entfallen ist. Von da an hatte ich dann auch mehr Verständnis für PDAs und gewollte Kaiserschnitte 😉. Normalerweise rechnet man ja mit pro Stunde ein Zentimeter und um halb acht, bei Schichtwechsel, dachte ich nur noch, dass ich das nicht noch 6 Stunden schaffen würde. Die neue Hebamme war  total super, sie half mir, wie im Kurs gelernt und geübt, in den Schmerz im Bauch zu atmen. Von da an ging dann alles ganz schnell. Um 9.02 war unser kleiner Sonnenschein auf der Welt, ohne Komplikationen und sonstige Hilfsmittel. Sie ist genauso herausgeflutscht, wie ich es mir immer bildlich vorgestellt hatte. Das richtige Atmen und die Unterstützung meines Partners waren die wichtigsten Punkte für eine entspannte, erfolgreich verlaufende Spontangeburt. Auch das positive Denken und die Visualisierung der eigenen Wünsche ist sehr sehr wichtig, denn ganz genau so, wird es dann auch kommen. Darum war die Vorbereitung mit Hypnobirthing wirklich die beste Vorbereitung auf das neue Leben mit unserer kleinen Tochter.