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Anna

Mein Geburtsbericht über eine nicht vorhersehbare Kaiserschnittgeburt aber mit HypnoBirthing Vorbereitung.

Ich bin Mutter von 2 Kindern, 7 Jahre und meine kleine 2 Monate alte Tochter.

Meinen Sohn habe ich auf natürlichem Weg auf die Welt gebracht. Ich habe einen Geburtsvorbereitungskurs besucht und eine empfohlene Akupunktur durchführen lassen, damit sich der Muttermund besser öffnet, hat man uns im damaligen Vorbereitungskurs erklärt.

Gesagt - getan. Am Tag der Geburt meines Sohnes verspürte ich ein leichtes Ziehen im Unterleib, welches ich einmal stärker und einmal schwächer empfunden habe. Ich wusste genau, heute ist irgendetwas anders. Der Tag verlief gut und ich ging meinen Hausarbeiten nach. Gegen Ende des Nachmittags wurde der Druck nach unten immer stärker und heftiger, habe mir aber trotzdem noch nicht viel dabei gedacht, denn beim ersten Kind ist man ja noch sehr verunsichert und von HypnoBirthing habe ich bisher noch nichts gehört.

Am Abend habe ich dann die Schmerzen sehr stark verspürt und legte mich in die Badewanne zum Entspannen. Die Schmerzen wurden aber nicht weniger, wir riefen eine Hebamme an, die zu uns nach Hause kam und mich untersuchte. Hurra: "mein Muttermund war bereits 9 cm offen." Ich habe tolle Vorarbeit geleistet, hat man mir gesagt.

Wir riefen die Rettung an und sind dann ins Krankenhaus gefahren. Dort angekommen waren die Wehen und Schmerzen weg, nichts war mehr zu spüren -  ein kompletter Geburtsstillstand war eingetreten. Zum Schluss haben sie mir noch einen Wehentropf angehängt, damit der Geburtsverlauf wieder angekurbelt wird, aber ohne Erfolg. Mein Sohn wurde dann mittels VAC geholt, da ich selbst keine Kraft mehr hatte. Heute weiß ich, das ich einfach nicht loslassen konnte, und so verkrampft war, das nichts mehr ging. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, beim nächsten Kind mache ich es anders.

Und so war es, ich habe von HypnoBirthing gehört, gelesen und habe Heidi kennengelernt. Es hat mich sofort fasziniert, die Atemtechniken und Entspannungsübungen habe ich zuhause immer regelmäßig durchgeführt. Schon während meiner 2. SS habe ich mich blendend gefühlt. Ich hatte keinerlei Beschwerden, auch keine Rückenschmerzen sowie in der 1. SS. Bei den laufenden SS Kontrollen hat sich jedoch herausgestellt, dass mein 2. Kind in der Beckenendlage liegt. Voller Hoffnung, dass sich meine Tochter noch in die richtige Lage dreht, habe ich immer wieder die Regenbogenentspannung und Atemtechniken durchgeführt. Letztendlich habe ich meine Tochter mit einem geplanten Kaiserschnitt auf die Welt gebracht --- aber --- mit HypnoBirhting Vorbereitung, und ich bin der Meinung, dass sich diese Technik sehr beruhigend auf mich und meine Tochter ausgewirkt hat.

Unser Wochenbett verlief sehr gut, Anna ist ruhig und entspannt. Immer wieder habe ich sie mir auf den Bauch gelegt und wir haben gemeinsam die Regenbogenentspannung gehört.

Auch meine Schmerzen nach dem Kaiserschnitt waren gut erträglich. Ich habe sehr wenig Schmerzmittel benötigt, zudem war mein aufrechter Gang im Vergleich mit anderen Kaiserschnitt Gebärenden auffallend, sie gingen alle gebückter als ich.

Deshalb weiß ich, dass mir die Vorbereitung mit HypnoBirthing sehr viel gebracht hat. Ich selbst habe dadurch mein Selbstvertrauen gestärkt und meine innere Ruhe gefunden.